Anschiss im Supermarkt, schriftlicher Protest sinnvoll?

Ich würde empfehlen, eine zurückweisung niemals unwidersprochen zu lassen, weil es sich immer lohnt, selbst dann wenn man (unmittelbar) den kürzeren zieht.

Bullies (und selbsternannte schuhpolizisten sind genau solche) merken sich aus welcher richtung sie gegenwind bekommen und suchen sich für die zukunft leichtere opfer. Daher lohnt sich widerstand immer auch wenn man ein zunächst ein blaues auge bekommt.

Sehr oft handelt der selbsternannte schuhpolizist auf eigene faust ohne die deckung der geschäftsleitung/der konzernleitung.

Im barefoot subreddit können sie ein lied davon singen. In den USA mit ihrer eigenwilligen „no shoes, no service“ kultur ist das nochmal eine schwierigkeitsstufe härter. Und hier wird eben sehr oft berichtet, dass eine beschwerde gegenüber „corporate“ oder auch einfach nur der ruf nach dem manager den gewünschten effekt hat, den schuhpolizisten in die schranken zu weisen. Beispiel:

https://www.reddit.com/r/barefoot/comments/1mnjd0f/dont_be_afraid_to_email_corporate_businesses/

EDIT: (TL;DR)
Es geht bei der beschwerde nicht darum, dass der besitzer/betreiber nicht das theoretische recht hätte, barfüßige kunden aus seinem laden auszuschließen. Hier geht es darum, dass vereinzelte mitarbeiter oft nur aufgrund ihrer eigenen, verinnerlichten vorurteile gegen barfüßigkeit der fiktion unterliegen, sie hätten das mandat vom besitzer/betreiber gegen barfüßige kunden vorzugehen obwohl dies gar nicht der fall ist und der besitzer/betreiber selbst völlig cool wäre. Deswegen lohnt immer eine schriftliche eingabe um das klarzustellen.