Barfuß im Gottesdienst

Hallo,
letzten Sonntag war ich das erste mal barfuß im Gottesdienst, weil ich eine Freundin begleitet habe. Es war ein interessantes Gefühl als einzige barfuß dort gewesen zu sein auch unter den ganzen alten Leuten. Links neben mir saß die Freundin und rechts eine andere Sitznachbarin. Einige Leute sahen auf meine Füße, auch die Sitznachbarin.
Einige schauten verwundert, andere lächelten mich freundlich an.
Die Sitznachbarin von vorhin traf ich nach dem Gottesdienst nochmal. Sie kennt das Barfußlaufen aus ihrer Kindheit und es gefällt ihr, wenn es immer noch Leute gibt, die das machen.

Es war eine sehr schöne Erfahrung. Wart ihr auch schon mal barfuß in einem Gottesdienst?

Alles Liebe Leonie

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Ehrlich gesagt, nein. Ich bin von Kinderglauben über einen reflektiert-modernen Katholizismus inzwischen zu einem reflektierten Agnostizismus/Atheismus gekommen, mit ausgesprochener Abneigung gegen das Pfarreileben „meiner“ Heimatpfarrei, aber das ganze war vollendet vor meiner Barfußwerdung. Ich war seitdem nie mehr zu einem GoDie in einer Kirche.
Ich vermute, ich würde da aber überlegen, aus Rücksicht, nicht im Mittelpunkt stehen zu wollen, bürgerliche Minimalschuhe anzuziehen, wenn ich nicht ganz diskret ganz hinten bleiben würde. Als „touristischer“ Besucher war ich inzwischen aber sehr oft bf in Kirchen beider großen Konfessionen und es gab nie Schwierigkeiten. Ich denke, solang ich da nicht als „Tourist in Badekleidung“ rüberkomme, könnte ich im Zweifel mit 2. Buch Mose, Kapitel 3, Vers 5 meine Intention klarmachen.

Liebe Leonie,

danke für deinen schönen Bericht und den Anstoß für dieses Thema. Ich gehe sehr gern barfuß zum Gottesdienst. Auch wenn kein Gottesdienst stattfindet, besuche ich Kirchen ohne Schuhe, um die besondere Atmosphäre auch mit meinen Fußsohlen zu spüren und gewissermaßen geerdet zu sein, wenn ich bete.

Wenn es eine alte Kirche ist, kommt noch ein Gefühl dazu, dass ich auch an anderen historischen Orten wie Altstädten oder Burgen habe, die Verbundenheit mit Menschen aus früheren Zeiten, die barfuß hier waren, weil sie sich keine Schuhe leisten konnten oder bewusst barfuß waren, etwa auf Pilgerreisen. Das ist ein schönes, freundliches Eintauchen in die Vergangenheit.

Ich laufe barfuß, weil es mir Spaß macht und gut tut. Daneben hat es für mich aber eine tiefe spirituelle Dimension, barfuß zu leben. Es verbindet mit der Natur, Gottes guter Schöpfung, macht empfindsam und offen für das sichtbare und unsichtbare Geflecht des Lebens.

In meiner früheren Gemeinde war ich als Barfüßer bekannt, und es wurde freundlich akzeptiert und manchmal sogar zustimmend kommentiert, dass ich barfuß in die Kirche ging. Jetzt nach dem Umzug möchte ich auch am neuen Ort barfuß am Gemeindeleben teilnehmen. Ich hoffe, es wird schön.

Liebe Grüße

Peter

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Da ich nie einer kirche angehörte (aber mal in einem katholischen chor sang, dann allerdings nie barfuß), habe ich im wesentlichen die „außensicht“.
Und da kommt der eindruck auf, dass gesellschaftliche erwartungen zu völlig entgegengesetzten ergebnissen führen können.
Einerseits gibt es historische berichte über einfache leute im ländlichen raum Mitteleuropas, die unter der woche barfuß arbeiteten, dann am sonntag die schuhe in der hand zur kirche trugen und vor dem tor anzogen, weil die heilige messe der wichtigste gesellschaftliche anlass der woche war, zu dem sich alle in „sonntagskleidung“ zeigten.
Andererseits war ich vor auch schon über zehn jahren in Indien, wo bei den dort vorherrschenden religionen (hinduismus, islam, jainismus, sikhismus usw.) die gepflogenheit ist, vor betreten der gotteshäuser die schuhe abzulegen (geschäftstüchtige personen haben für sich den job des „schuhaufpassers“ entdeckt und nehmen ein paar münzen ein …)
Ein entsprechendes verhalten habe ich auch bei den (eher seltenen) christlichen kirchen beobachtet. Zumindest würde es niemand als falsch empfinden, wenn jemand barfuß in die kirche kommt.
(Ein anderes beispiel für konträre religiöse vorschriften wären die kopfbedeckungen. Während in christlichen kirchen erwartet wird, diese abzunehmen, müssen in synagogen die männer, in moscheen die frauen ihren kopf bedecken.)
Als konfessionslose person betrete ich kirchen nur außerhalb der gottesdienste und kann mich nicht erinnern, irgendwo abgewiesen worden zu sein. Es kommt vielleicht doch eher drauf an, sich respektvoll zu verhalten als eine bestimmte kleiderordnung einzuhalten.

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An einem eigentlichen Gottesdienst war ich bis anhin ebenfalls noch nicht barfüssig. Hier bin ich persönlich aus Rücksicht auf die Situation zurückhaltend. Es müsste schon vom Kontext her passen, dass ich barfüssig an einem solchen teilnehmen würde.

Allerdings war ich immer wieder bei Besuchen in Kirchen und Klöstern barfüssig unterwegs, so etwa im Kreuzgang des ehemaligen Augustinerklosters Erfurt:

Bis anhin hatte ich noch nie Probleme. Interessanterweise wurde ich bei Besichtigungen in kirchlichen Gebäuden noch nie darauf angesprochen.

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Mir geht es so wie Michael: Kirchenbesichtigungen und auch mal Orgelkonzerte barfuß (ohne Probleme), aber zum Gottesdienst habe ich es mir bisher nicht getraut - vor allem aus Rücksicht auf die anderen Besucher, die die besondere Situation eines Gottesdienstes mit bestimmten Konventionen verbinden, was Auftreten und Kleidung betrifft. Vielleicht bin ich da zu vorsichtig, denn die Beispiele von Leonie und Peter zeigen, dass es auch toleriert wurde.
Wer mag, kann hier die Predigt einer Pfarrerin zum Barfuß-Sein nachlesen, in der sie auch Situationen schildert, in denen sie mit Talar und barfuß im Dienst war. Als Pfarrer oder ehrenamtlich Mitwirkender barfuß zu sein, ist nochmal eine andere Ebene …
Hans

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Ich muss zwar zugeben, dass ich gerne mal einen Gottesdienst oder wenigstens eine Kirche bzw. Dom barfüßig besuchen möchte.

Barfuss im Gottesdienst habe ich mich bisher noch nicht getraut. Da mich unsere Pfarrer kennen habe ich hier schon eine gewisse Hemmschwelle.

Zugespitzt ausgedrückt würde ich sagen, Barfußgehen ist doch mein Gottesdienst :wink:

Manchmal habe ich aber auch an Gruppen / Workshops teilgenommen, die sich so in einem Grenzbereich zwischen nicht konfessionell gebundener Spiritualität und achtsamer zwischenmenschlicher Interaktion ging. Da war Barfußsein ziemlich üblich und schien mir oft eine ganz natürliche Reaktion, um sich auf die Situation einzulassen.

In Gottesdiensten meiner eigenen protestantischen Konfession war ich noch nicht barfuß, aber jetzt nicht aus einer prinzipiellen Haltung heraus. In den Gemeinden, die ich in der Vergangenheit besucht habe, wäre das gewiss nicht das geringste Problem. In der Großstadt sind die „Freaks“ gewohnt und auf dem Dorf sind die meisten froh über jede und jeden, der oder die überhaupt kommt.

Wer die Kombination barfuß & Gottesdienst ausprobieren möchte, aber Schwellenängste hat, dem / der würde ich Taizé-Andachten empfehlen, sofern sie vor Ort angeboten werden. Da herrscht nach meinem Gefühl eine insgesamt undogmatischere Grundhaltung vor. Ich kenne sogar einen Pastor, der bei solchen Andachten selbst praktisch immer barfuß ist.

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Hallo zusammen, für mich ist es gerade in Kirchen und im Gottesdienst ganz selbstverständlich, dass ich barfuß bin! Wenn ich gerade hier nicht genau so sein kann, wie ich bin, dann würde da etwas völlig verquer sein.
Nehmt einen Franz von Assissi, schaut auf die zahlreichen Darstellungen von Heiligen, die barfuß sind!
Wer sich in einer Kirche von jemandem gestört fühlt, der oder die barfuß ist, hat von Spirtualität nichts verstanden.

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Ich gehe regelmässig barfuss zum Gottesdienst. Ich bin aktives Mitglied unserer Kirchgemeinde. Man sieht mich also nicht nur als Gottesdienstbesucherin, sondern auch als Aktive, z.B. am Weltgebetstag, wo ich barfuss hinter dem Mikrofon stehe, oder wenn ich musiziere. Da man mich im Dorf kennt, sagt niemand was, wenn ich barfuss aufkreuze.
Barfuss hat für mich viel mit Demut zu tun. Indem ich barfuss gehe, entblösse ich einen doch ziemlich fragilen Teil von mir, und zeige damit auch Respekt vor der Umwelt. Demut spielt in meinem Glauben ebenfalls eine wichtige Rolle. Insofern passen barfuss und mein Engagement für die Kirche bestens zusammen.
Skeptikern gegenüber zitiere ich gern 2. Mose 3, 5:
"Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! "

Man kann dann hinterher fragen, wessen Herren Boden denn nun genau heilig sei…
Auch auf Matthäus 10, 9-10 lässt sich’s gut verweisen - hier verdanke ich Ulrich aus Berlin, der im Gelben Forum mal alle Bibelstellen zusammengestellt hat:
„9 Ihr sollt nicht Gold noch Silber noch Kupfer in euren Gürteln haben,
10auch keine Tasche zur Wegfahrt, auch nicht zwei Röcke, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn der Arbeiter ist seiner Speise wert.“

Verhaltensempfehlungen gibt Jesus in Matthäus 10, 14
Auch Lukas bezeugt diese Worte Jesus‘ in 10, 4:
„Tragt keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und begrüßt niemand unterwegs.“

Lukas 10, 5:
„Wenn ihr in ein Haus kommt, so sprecht zuerst: Friede sei diesem Haus.“ (Hoffentlich vergassest Du das nicht.)

In Lukas 22, 35 heißt es:
„Und er sprach zu ihnen: Sooft ich euch ausgesandt habe ohne Beutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr auch je Mangel gehabt? Sie sprachen: Nie“

Also, Leute, keine falschen Hemmungen!

Liebe Grüsse
Dorothea

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Kirchen finde ich faszinierend. Ich besuche in mir unbekannten Dörfern und Städten alle Kirchen, an denen ich vorbeikomme. Gottesdienste allerdings besuche ich nur sehr wenige. Der letzte Gottesdienst besuchte ich in Einsiedeln. Dort wurde ich von einem Mitarbeiter zurechtgewiesen. Nicht weil ich barfuss war, sondern weil ich mit der Kamera Filmaufnahmen gemacht habe. PS: Vor der Klosterkirche liegt irgendwo ein Stein mit meinem Namen drauf. Muss den mal suchen gehen.

…ich finde ja eine Menge Seltsames an Anweisungen und Gebräuchen in den diversen Religionen, aber DAS war selbst mir neu.

NB: Vor vielen Jahren hat sich mal ein zufällig vorbeikommender Pfarrer aufgeregt weil wir in der Hitze des Sommers spontan und unbefangen barfuß BIS ZUM HALS in einen kleinen, abgelegenen See gesprungen sind … Zitat: „…Sauerei!“

Ich habe ihn dann gefragt wie er denn einen Gott anbeten könne der solche „Sauereien“ wie uns erschaffen habe ?!

Woraufhin er sich dann deutlich verfärbt hatte und uns - beschleunigt hinfort eilend - in Ruhe liess … :slight_smile:

Wahr ist dass allerdings auch ich sehr oft Kirchen barfuß besuche - jedoch nur wegen der Orgeln (!)
Bin nur aus einer Einzigen massiv rausgeflogen - nachdem ich bereits den Eintritt entrichtet hatte.
Das war in der Kathedrale auf Palma de Mallorca.

Unwahr ist allerdings dass dort auch alle Statuen und Darstellungen barfüßiger Heiliger entfernt wurden …

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Fairerweise muss man dazu sagen, dass es sowohl innerhalb als auch außerhalb der Religionen mindestens zwei Arten gibt, mit den Grundtexten umzugehen. Eine Herangehensweise ist, den Text so viel wie möglich als wörtliche Anweisung für das eigene Leben zu lesen. Die andere ist, die Aussage immer auf ihren Kontext und auch auf ihre Form und Erzählabsicht zu überprüfen.

Dies würde ich übrigens auch bei zwei anderen Stellen in der Bibel empfehlen, in der es um Barfüßigkeit geht. Die eine ist die Geschichte vom verlorenen Sohn, die als Gleichnis für das Himmelreich präsentiert wird. Hier bekommt der sündige Sohn, nachdem er sein vorausgezahltes Erbe verprasst hat, reumütig, mittellos und offenbar barfüßig zu seinem Vater zurück, der sich über die Rückkehr so freut, dass er nicht ärgerlich wird, sondern ihm nicht nur neue Gewänder bringen lässt und ein Festmahl ausrichtet, sondern ihm auch Schuhe bringen lässt. Hier sind Schuhe also tatsächlich positiv besetzt - wobei man immer auch daran denken muss, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt, die sogar als Geschichte präsentiert wird.

Interessant ist auch noch eine andere Passage, diesmal aus dem Alten Testament, in der Barfüßigkeit eine Rolle spielt, nämlich bei 5. Mose 25, Vers 5-10. Da wird der Witwe eines Mannes dessen Bruder sie nicht ehelichen und ihr keinen Nachkommen schenken will, bei hartnäckiger Weigerung erlaubt, ihm öffentlich ins Gesicht zu speien und ihn dadurch bloßzustellen, dass sie ihm einen Schuh auszieht. An diese Demütigung soll dann auch noch dadurch zusätzlich dauerhaft erinnert werden, dass man sein Haus künftig „Haus des Barfüßers“ nennen soll. Wirkt heute absurd, ist aber wohl nur ansatzweise zu verstehen, wenn man die Geschichte im Kontext einer patriarchal organisierten Gesellschaft mit einer starken Stellung einzelner Sippen und einer fehlenden staatlichen Altersversorgung betrachtet (Witwen ohne männliche Nachkommen hatten da einen sehr schlechten Stand).

Was der Sicht auf Barfüßigkeit in beiden Zitaten und in denen von Dorothea mitgeteilten gemeinsam ist, dass sie mit Demut und teilweise Armut verbunden scheint: Beim unwilligen Schwager und beim schuhlosen verlorenen Sohn handelt es sich um eine unfreiwillige Demütigung, während sie bei Lukas und Matthäus als ein freiwilliger Akt der Demut verstanden werden kann.

Neben der Demut durch freiwillige Armut spielt bei den Stellen bei Lukas und Matthäus aber wohl auch der Aspekt des sich vollständig abhängig Machens von den zu Missionierenden eine Rolle - psychologisch ein vorab gegebener Vertrauensbeweis an das Gegenüber. In diesem Zusammenhang könnte man dann auch das Gebot lesen, niemanden auf dem Weg zu begrüßen (das hieße dann, sich ganz auf die Kommunikation mit den zu Missionierenden zu fokussieren).

Am Interessantesten finde ich die Stelle bei Lukas 22,35, weil man hier herauslesen könnte, dass das Fehlen von Schuhen rein praktisch gesehen nicht als Mangel betrachtet wird. Aber auch hier wäre zu beachten, dass es sich um einen antiken Text handelt, bei dem man von einer bewussten erzählerischen Komposition und einer extremen Verdichtung des Mitgeteilten ausgehen muss.

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…uuups, darf ich als ungläubiger hier überhaubt noch mitmachen ?

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Hallo Thomas,
… solange Du an die Barfüßigkeit glaubst immer :wink:
Und ansonsten sind wir hier alle aber auch so was von tolerant!
Und ein kleiner (jesuitisch geprägter) Scherz zum Abschluss:
„Es ist völlig egal, ob Du an Gott glaubst, Hauptsache, er glaubt an Dich!“

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Freilich. Ich bin auch Atheist. Aus streng kirchenrechtlicher Sicht wahrscheinlich sogar automatisch selbstexkommunizierter Apostat - dazu muß mensch übrigens nicht mal austreten.

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Ich bin barfuß aus Gründen des Glaubens!

Ich glaube nämlich, dass Schuhe nicht gut für die körperliche Gesundheit sind!

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Ich war auch schon mehrmals barfuß im Gottesdienst, war alles ganz unproblematisch. Angesprochen hat mich darauf niemand. Wäre aber auch etwas sonderbar, wenn man aus dem Gottesdienst ausgeschlossen würde, nur weil man barfuß geht. Das kann doch keine Sünde sein. Da sollte man keine Bedenken haben.
Wahrscheinlich haben einige ältere Kirchbesucher doch eher positive Erinnerungen an barfüßige Momente in ihrer Kindheit, wie Leonie schreibt.

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Passend dazu:

Wenn du zu Gott sprichst nennt man dass "beten
Wenn Gott zu dir spricht nennt man das „Schizophrenie“

Was meine Kirchenmitgliedschaft betrifft:

„Eingetreten“ bin ich ganz ungefragt worden - bereits als Säugling sofort vereinnahmt worden von den Katholiken.
Später dann auf evangelisch umgestellt worden (ebenfalls ohne mein Zutun! Hat meine Lage aber keineswegs verbessert, im Gegenteil…)

Als ich dann seinerzeit endlich nicht nur selbst denken, sondern auch entsprechend handeln durfte hat mich die Beendigung dieses Abonnements damals immerhin 65 Mark Gebühren gekostet.

Sich dauerhaft und endgültig von Schuhen zu befreien war leichter …

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Also eigentlich ist das ja so:
Exodus Kapitel 3:
4Als der Herr sah, dass Mose näher kam, rief er ihn aus dem Busch heraus an: »Mose! Mose!«

»Ja«, antwortete Mose, »ich höre!«

5»Komm nicht näher!«, sagte der Herr. »Zieh deine Schuhe aus, denn du stehst auf heiligem Boden.«

Soll heißen: eigentlich wäre es folglich richtig, wenn man in der Kirche keine Schuhe trägt :wink:

Allerdings bin ich beim Gottesdienst bisher auch noch zurückhaltend, weil ich niemanden irritieren möchte.

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