Barfuß Lebensstil aufgeben?

Ich habe mir hin und wieder gefragt, ob ich mein Barfuß-Dasein aus irgendwelchen vielleicht sogar wichtigen Gründen aufgeben würde…
Die Antwort ist ganz klar, nein! Fast egal, was kommen würde.
Einzig, wenn es irgendwelche gesundheitlichen Gründe mich dazu zwingen würden.
Barfuß zu sein, bedeutet für mich Lebensqualität und ein Stück Freiheit. Das Leben um mich zu spüren.
In Schuhen, ganz gleich, ob es Barfußschuhe sind oder Flip-Flops. Wenn ich den Boden unter meinen Füßen nicht spüren kann und eingezwängt bin von Schuhwerk, fühle ich mich einfach nur schlecht. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Barfuß zu sein gehört inzwischen so sehr zu mir, wie die Luft zum Atmen. Ich bin so froh darüber, dass ich privat wie im Berufsleben keine Schuhe tragen MUSS.

Wie sieht es bei euch aus? Würdet ihr wieder zurückkehren zu einem Leben mit Schuhwerk?

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Kann ich mir schon vorstellen, das es nicht immer einfach ist etwas liebgewonnenes aufzugeben.
Gebe dir auch recht, wenn dich die Barfüßigkeit im Alltag nicht einschränkt, sehe ich keinen Grund es aufzugeben.

Ich selbst laufe so 50:50 Barfuß durch die Gegend. Teils liegt es an meiner Arbeit, teils auch an den Straßen.

Wohl kaum, denn es tut mir gut. Was ich vielleicht mit fortschreitendem alter einschränken werde, wären „gewalttouren“ im hochgebirge, warum mich an zerklüfteten gipfeln abkämpfen, wo doch höhenwege auf sanften almen viel mehr genuss bringen?
Manchmal rede ich mit älteren personen, die mir sagen, sie seien früher auch oft barfuß gegangen. Da frage ich zurück, warum sie überhaupt damit aufgehört haben. Aber in einer gewissen generation war es wohl mehr oder weniger normal, als kind und jugendlicher im sommer barfuß zu sein, nur als respektabler erwachsener war das nicht mehr akzeptiert?
Insofern hoffe ich, dass meine gesundheit mir das barfußgehen bis ins hohe alter erlaubt; ich habe den eindruck, das hält jung. Auch wenn meine füße gegenüber früher eher zu hornhautrissen neigen (dem wirke ich mit regelmäßigem glattfeilen und täglichem eincremen entgegen).

Ganz wie meine Meining auch. Nur!, immer! und für den Rest des Lebens ausschließlich barfuss. Ich bin inzwischen „süchtig“ geworden, aber da kenne ich hier in der Berliner Bf-community noch einige andere, denen es genauso geht.

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Zum glück ist das eine sucht, die dich nicht ruiniert, weder gesundheitlich noch finanziell (und hoffentlich auch nicht sozial).

Umgekehrt könnte die antrainierte unfähigkeit, draußen barfuß zu gehen (wir alle haben das potential dazu, es wird nur nicht immer aktiviert und allzu oft vernachlässigt), als Schuhsucht einklassifiziert werden.

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Da hast Du recht - im Gegenteil, diese „Sucht“ kann sogar gesundmachen (lach).

Also abgesehen von der Arbeit bin ich eigemtlich immer barfuß unterwegs. Es sei denn, ich hab keine Lust aufzupassen, wohin ich trete, oder der Untergrund ist mir zu unangenehm, dann nutze ich hald mal Flip Flops.
Aber kommplett mit dem Barfußlaufen aufhören zu müssen oder zu sollen, kann ich mir offen gesagt nicht vorstellen. Das wäre so, als würde man mir verbieten zu trinken oder zu essen. Es ist für mich einfach so zu einem Teil meines Lebens geworden, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, wie es ohne batfuß zu sein gehen sollte…

Grüßle,
Der Barfüssling

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Mein Lieber, ich wünsche dir, dass du niemals in eine Situation geraten wirst, in der dich äußere Umstände zur Aufgabe des Barfuß-Lebensstils zwingen.
Sei unbesorgt - solche Umstände werden wohl ausbleiben.

Moin,
auch ich würde, es sei denn aus gesundheitlichen Gründen, nie auf das Barfuß gehen verzichten. Ich genieße es jeden Tag, denn ist für mich einfach ein Stück Freiheit :blush:

Gruß Ralf :footprints: