Ich hatte mir wohl irgendwo einen kleinen Dorn seitlich am zweiten Zeh eingefangen. Da es nicht wehgetan hat, habe ich ihn absichtlich drin gelassen, um zu beobachten, was passiert.
Über mehrere Monate wurde der Punkt immer schwächer, hat sich quasi „aufgelöst“ und irgendwann war nichts mehr davon zu sehen.
Deshalb mal eine Frage in die Runde:
Ist euch beim Barfußlaufen schon mal etwas Ähnliches passiert – also ein Dorn oder kleiner Fremdkörper unter der Haut, den ihr bewusst drin gelassen habt?
Wie war eure Erfahrung damit? Ist es geblieben, hat der Körper es irgendwann selbst abgebaut oder gab es Probleme?
Dornen, stacheln, scherben, splitter ziehe ich immer raus und stelle dann fest, dass die stelle bald darauf nicht mehr wehtut. So erst neulich bei kastanien … da musste ich einweichen und dann zuhause bei gutem licht mit lupe mikro-operationen vornehmen.
Dringelassene fremdkörper würden mich dauerhaft stören. Selbst wenn der körper damit irgendwann fertigwird.
Ich mache auch alles raus. Hätte viel zu viel Angst, dass das Teil wandert und dann irgendwo anders im Körper Schaden anrichtet (Kopf, Herz, verengte Venen z. B.)
Wenn es organisch ist, dann wird der fremdkörper mit der zeit resorbiert. Wer darauf nicht warten will, oder wenn es unangenehm ist, kann versuchen den fremdkörper zu entfernen wobei man dabei als laie auch sehr leicht die situation verschlimmbessern kann.
Glas/metall kann nicht resobiert werden und würde unbelassen eine dauerhafte entzündungsquelle darstellen, von daher sollten solche immer raus.
Glas wandert im Körper, weshalb es raus muss. Verletzungen von Chromstal/Rostfreistahl heilen fast nicht oder sehr sehr schlecht. Holz- ich hatte ein stück in den Arm bekommen- fängt nach ein paar stunden an zu eitern. In meinem Fall führte diese Tatsache leider zu einer Not-OP. Kleinere Dinge wie Dornen oder feine Spreise kann der Klrper abbauen. Wenns an einer Stelle ist die nicht weh tut, ok. Ansonsten würde ich sagen raus damit. Gehört ja auch nicht dort hin und könnte sich mit der Zeit ab/einkapseln und dann eine Druckstelle ergeben.