Ein Katzengedicht.
Ich habe einen Kater, Findus heißt er, müsst Ihr wissen,
Er ist sehr süß und kuschelt gerne in den Kissen.
Er sieht so aus wie Garfield, ziemlich nett,
nur ist zum Glück er nicht so ganz so fett.
Er fragt sich oft, denn dies ist nicht verboten,
Warum denn ist mein Frauchen nackt an ihren Hinterpfoten.
Die andern Leute von dem menschlichen Geschlechte
Tragen Ledersäcke an den Pfoten, linke wie auch rechte.
Allein mein Frauchen zeigt die Hinterpfoten unbedeckt,
die Zehen und die Sohlen werden nicht versteckt.
Kommt sie von draußen, von der Straße, rein,
ist es so, und auch hier drinnen. Das ist fein.
Allein er ist sehr klug, er merkte, allbereit,
sein Frauchen läuft derarten rum nur in der Sommerzeit.
Im Herbst und dann im Winter auch,
gilt bei ihr, man kann es sehn, ein andrer Brauch.
Dann trägt auch sie die Pfotentaschen
wie die andern Menschen - kluge wie auch Flaschen.
Doch ist dies egal, sein Denken schweift nun in die Ferne,
Soll sie’s machen, wie sie will: Ich hab sie gerne.
![]()
![]()