Endlich habe ich wieder einen Job, bei dem ich barfuß sein kann. Ich bin jetzt fast seit einem Monat 24/7 barfuß unterwegs.
Es gibt ein kleines Detail:
Ich fahre barfuß mit dem Fahrrad von meiner Wohnung zur Arbeit (ca. 10 Minuten), und dort ist es fast wie zuhause – ich kann auch barfuß bleiben.
An manchen Tagen war es schon ziemlich kalt (etwa 5 Grad).
Ich würde gern wissen, wie ihr eure Füße trainiert habt, um den kommenden Winter besser zu überstehen. Ich möchte so lange wie möglich barfuß bleiben, weiß aber, dass es gefährlich wird, wenn die Temperaturen unter 0 Grad fallen.
Mich interessiert, was wirklich möglich ist – zum Beispiel: Kann man bei etwa 5 Grad mehrere Stunden barfuß laufen?
Also ich liebe es auch im Winter barfuss zu laufen und war schon etwa eine Stunde am Stück und dann auch im Schnee unterwegs. Das wird dann immer schnell zur Sucht dass ich kaum mehr abbrechen will trotz der Kälte. Hab dann auch taube Zehen und Fersen bekommen und keinen Untergrund mehr gespürt. Das war knapp an einer Erfrierung. Man kann es schon trainieren aber jeder hat irgendwann wahrscheinlich seine Grenzen erreicht, auch wenn ich aus Barfuss Gruppen schon gehört habe dass manche keine Schuhe besitzen und deren Kälte nichts mehr ausmacht
Hi und Glückwunsch, dass du jetzt 24/7 barfuß sein kannst. Ich selbst lebe seit etwa 25 überwiegend barfuß. Seit vielen Jahren inzwischen absolut barfuß.
Ja, man kann die Füße auf winterliche Verhältnisse trainieren. Ich bin seit Jahren ohne Ausnahme barfuß im Winter unterwegs.
Es gibt natürliche Grenzen, die jedoch nicht überschritten werden dürfen. Meiner Erfahrung nach 25 Jahren, man kann bei dementsprechender Anpassung bis -8 Grad kommen. Ich bin oft bei solchen Temperaturen lange und viel unterwegs gewesen.
Doch um so weit zu kommen, brauchst die viel Training und Geduld. Fange mit erst kurzen und dann immer längeren barfuß Touren bei tiefen Temperaturen. Wichtig: Bei Feuchtigkeit wird die Kälte deutlich intensiver. Das kann auch gefährlich werden, wenn man nicht schon gut anpasst ist. Also aufpassen bei Feuchtigkeit. Da wirken 2 Grad wie -2.
Empfehlenswert ist es auch auf gröberen Untergründen zu trainieren. Waldwege wären ein guter Start.
Ich wandere barfuß in Bergschluchten und bin Bergwandern im Urlaub. Selbst im Winter bin ich im Wald unterwegs. Wie du siehst, es geht.
Grob gesagt (die details hängen von wind, nässe, aktivitätslevel ab) ist der kreislauf so trainierbar, dass temperaturen über dem gefrierpunkt dauerhaft zu ertragen sind. Unter null besteht erfrierungsgefahr und ist vorsicht angesagt. (Dann gibt es noch naturwunder wie Wim Hof, es ist vielleicht möglich die temperaturgrenze mit manchen methoden zu senken, aber einfach ist das sicher nicht.)
Meine grenze ist da erreicht, wo es „wirklich ungemütlich“ wird, wenn die kälte beißt oder die zehen taub werden, was allerdings auch sehr von der tagesform abhängt.
Ich kenne andererseits kein menschenvolk der welt, das (in breiten, die regelmäßig frost und schnee im winter erfahren) regelmäßig barfuß im schnee lebt. Viele andere tierarten sind dafür von den körperlichen voraussetzungen her weit besser ausgerüstet.
Ich darf auf Arbeit auch barfuß sein. Werde halt mit Stulpen und langer Strumpfhose versuchen, mich warm zu bekommen. In Schuhen habe ich auch kalte Füße.
Ja nun, seit ein paar Wochen bin ich (bis auf ganz wenige Ausnahmen wie z.B. der Basler Herbstmesse) 24/7 Barfuss.
Gestern ja mit Spital, Augenarzt, Kaffebesuch, Freund besuchen usw. Heute hatte ich das extreme Bedürfnis, einen schönen Herbstspaziergang zu machen. Ich habe dabei einen flüchtig bekannten getroffen, der mich dann spontan auf ein Bier in seinen megaschönen Naturgarten eingeladen hat. Nun haben wir Bekanntschaft geschlossen, geredet, auch über mein Barfuss sein. Danach bin ich dann durch den Wald und über nasse Wiesen wieder nach Hause spaziert. Es gab kalte Füsse, zuhause am Brunnen mit kalt Wasser abgespühlt und schon sind sie wieder sehr warm. Es hat richtig gut getan, das werde ich in Zukunft ganz sicher öfter machen.
im beruflichen Umfeld geht barfuß bei mir nicht. Da ich zur Zeit vereinzelt auch in Produktionsbereiche hinein muss, sind dort sogar Sicherheitsschuhe angesagt. Da ist es abends nach der Arbeit um so schöner, wenn ich endlich wieder mit nackten Füßen laufen kann.
Ich weite das -Laufen gerade auch in der kälteren Jahreszeit aus. Früh morgens bei +5 Grad geht es immer noch ganz gut auf dem Weg zum Bahnhof, solange ich in Bewegung bleibe. Ich creme die Füße vorher mit Vaseline ein, das schützt noch etwas vor der Kälte. Im beheizten Zug werden die Füße dann gleich wieder angenehm warm, ein tolles Gefühl.
Im Büro werde ich nun dazu übergehen, vermehrt nur noch Sandalen ohne Strümpfe zu tragen.
Liebe Barfuß-Freunde
Ich bin noch immer 24/7 barfuß unterwegs. Heute beim Hausarzt, dort bekam ich sogar Komplimente der Paraxisassistentin für meine gepflegten Füsse. Ich war sonst noch unterwegs, beim Optiker eine neue Brille aussuchen und bei Drogerie Müller (Fusscrème kaufen). Nun habe ich mitten in der Stadt Basel bei Wind und Regen bei 5 Grad einen kleinen Spaziergang durch den Schützenmattpark gemacht. Herrlich erfrischend und belebend. Die Füsse werden zwar kalt, aber genau so schnell im Auto auch wieder warm. Sauber bleiben sie auch bei diesem Wetter, einfach genial! Ich kann das jedem nur empfehlen.
Das stimmt absolut. Aner es kommt natürlich auch auf den „Trainingsstand“ des Körpers an. Die Abwehrkräfte kommen eben nicht von mal eben für 5 minuten die Schuhe auszuziehen. Es will schon antrainiert sein. Aber ich eekälte mich auch nicht. Ob Regen oder sonst was, es ist egal. Ind was ich auch nicht geglaubt hätte wenn ich es jetz nicht selbst spüren würde: draußen bis die Füße richtig kalt sind, kaum drinnen sind die wiedee am glühen. Ich spüre zwar die Kälte schon noch, dauert aber schon viel länger wie vorher als ich „nur Gelegenheitsbarfüßer“ war.
Genau. Und ein großer Vorteil, barfuß und in Shorts unterwegs zu sein, selbst im Winter, ist, dass man dadurch lernt, sich wirklich keine Gedanken mehr darüber zu machen, was andere denken.
Es ist ein wichtiger Schritt zu einem total barfuß Lifestyle😁
Grundsätzlich gibt es da nicht wirklich ein Träning. Wer im März ab Temperaturen um 15 Grad beginnt und dann konsequent ab 15 Grad Barfuß bleibt und gesund ist, kommt in unseren Breiten dann auch durch den Winter. Ab -2 Grad sollte man drauf achten wann die Zehen taub werden. Danach nicht mehr länger als 10 min weiter machen.