Gran Canaria - niemand barfuß

Eine Woche Gran Canaria, jeden Tag 20 - 22 Grad, ideales Barfuß-Wetter! Tut aber niemand! Auf der Uferpromenade, in den Cafes und Geschäften in Strandnähe - niemand! Selbst von den Spaziergängern am Strand hatten ca. die Hälfte Schuhe an! IM SAND!!

Wenn man den Strand verlässt, werden die Füße umständlich am Wasserhahn gereinigt (durch das Wasser wird der Sand zu Matsch und alles viel mühsamer…) und sofort Schuhe angezogen.

Wir als einzige merkten, dass die Füße nach wenigen Metern im warmen Sand ganz von alleine trocknen und ganz schnell praktisch sauber sind und dass man auch auf der Uferpromenade und auf allen Wegen in Strandnähe herrlich barfuß laufen kann! Und zwar auch, wenn man leicht friert (wie ich leider) und noch wenig Training hat.

4 „Gefällt mir“

Hallo Karl. Ich fürchte, dass viele Leute nicht mehr spüren, was ihnen gut tut.

Ich habe früher auch häufig Schuhe angezogen, weil es sich jeweils so gehört hat.

Wenn man jedoch den Eindruck zulässt, wie gut sich Untergründe barfuß anfühlen, merkt man, was in dem Moment richtig ist.

Deshalb gehe ich ab ca 10 Grad ohne Schuhe aus dem Haus, weil ich weiß, dass es für mich nichts besseres gibt.

In dem Moment stehen gesellschaftliche Konventionen hinten an.

6 „Gefällt mir“

Eine Woche Torremolinos bei Malaga - und das gleiche: nicht ein!!! Barfüssler entdeckt. Dafür war ich selbst im Hotelrestaurant und sonst sowieso auch überall dort barfuss. Auch beim Autofahren, was in Spanien verboten ist…bin eben stur (lach).

2 „Gefällt mir“

In Spanien ist barfuß autofahren verboten??

Das wusste ich nicht, gut dass du es sagst.

Na ja… Ich wundere mich bereits wenn ich Leute sehe, die in irgendwelchen Crogs in ihrem eigenen Garten herumlaufen.

Moin,

da kann ich dir nur zustimmen, aber die wissen eben nicht was gut ist :blush::footprints:

Gruß Ralf :footprints:

Du darfst Dich halt nicht erwischen lassen

1 „Gefällt mir“

Oh gut, dass ich das nicht wusste. Ich bin auf Gran Canaria auch nur barfuß gefahren. Was ja eigentlich komplett unspektakulär ist.

Was für ein dämliches Gesetz.

1 „Gefällt mir“

Genau, nicht erwischen lassen.
Ich bin seit Jahren auf Mallorca, Ibiza und neuerdings auf Kreta im Urlaub stets barfuß unterwegs. Ich habe immer ein Leihwagen. Da lege ich meine Beck Air (extrem leichter und luftiger Gymanstikschuhe mit extrem dünner Sohle) stests in den Fußraum. Falls was ist, kann ich die schnell anziehen. Wie sollen man mir beweisen, dass ich barfuß gefahren bin?
Ich wurde auch bisher noch nie angehalten. Vielleicht weil ich Glück hatte, oder weil ich auch sehr passiv fahre. Ganz besonders im Urlaub.

1 „Gefällt mir“

Kleiner Einwand: ich war zwar bisher leider nur ein paar Mal in Spanien, aber barfuß Auto zu fahren ist dort nicht verboten. Diese Mär geistert gefühlt schon seit Jahrzehnten durch deutsche Barfußforen, wird dadurch aber nicht richtiger.

In Spanien gibt es kein ausdrückliches Verbot, barfuß zu fahren. Genau wie in Deutschland geht es in der Straßenverkehrsordnung nur darum, dass der Fahrer das Fahrzeug jederzeit sicher beherrschen können muss. Von Schuhwerk ist überhaupt nicht die Rede. Die Formulierung und mehr noch die zugrunde liegende Logik sind in beiden Ländern fast deckungsgleich.

Höchstens kann man sagen, dass damit ein gewisser Ermessensspielraum bleibt: wenn ein Polizist im Einzelfall meint, das sei gefährlich oder habe die Kontrolle über das Fahrzeug beeinträchtigt, dann kann es Diskussionen geben. Aber zu behaupten, man bekomme in Spanien automatisch einen Strafzettel, sobald man barfuß am Steuer sitzt, ist einfach falsch.

Ich plane im August selbst eine Reise nach Nordspanien, um dort die totale Sonnenfinsternis zu erleben, und werde wohl auch mit einem Leihwagen unterwegs sein. Das letzte Mal saß ich auf Menorca in einem Mietwagen und hatte keinerlei Begegnung mit der Polizei. Ich weiß aber noch gut, dass bei der Autovermietung niemand mit der Wimper gezuckt hat, als ich barfuß in den Wagen gestiegen bin.

4 „Gefällt mir“

Sehen wir uns da? Ich bin dann auch in Nordspanien, aber per bahn, am finsternistag vsl. in León oder an der küste in Luarca. Vielleicht können wir uns aber zusammentun, um ggf. wetterfronten ausweichen zu können.

1 „Gefällt mir“

Danke Julius, für die Informationen. Das ist ja recht erfreulich!

1 „Gefällt mir“

Danke, das wäre schön! Ich hänge mit der Reiseplanung leider noch etwas in der Luft: der Wunsch ist da, aber die Preise in Nordspanien sind rund um die Finsternis ja ziemlich absurd. Ich muss also erst noch schauen, ob und wie wir das am Ende machen.

Um übernachtungsmöglichkeiten habe ich mich auch noch nicht gekümmert, eher ums hinkommen und mögliche örtliche ziele. Sollte vielleicht rechtzeitig festgeklopft werden, um noch was gutes zu finden.

Man sollte sich tatsächlich zeitnah darum kümmern: in der Totalitätszone sind die Preise rund um den 12. August wirklich komplett durch die Decke gegangen – mancherorts bis 1000 € pro Nacht! :scream: Mal sehen, ob ich das mit meiner Familie noch irgendwie organisiert bekomme. Immerhin bleibt das Barfußlaufen dort kostenlos – und das wohl auch am Steuer! :grinning_face_with_smiling_eyes:

1 „Gefällt mir“

Ist das nicht gefährlich, wenn man während einer Sonnenfinsternis barfuß ist? Immerhin wird es da halb dunkel…

Aber wenn man nach oben sieht, merkt man doch gar nicht, dass die Füsse nichts mehr sehen, die tasten sich dann wie in der Nacht einfach weiter. :squinting_face_with_tongue:

Ich hoffe einfach, dass meine Füße die Finsternis nicht direkt anschauen!

1 „Gefällt mir“

Ich war auf Grand Canaria barfuß ist aber schon länger her. :wink::footprints:

Habe die selbe Erfahrung in meinen Urlauben dort gemacht, ich glaube das liegt vor allem an den Obdachlosen auf der Insel und die Verknüpfung, die die Einheimischen mit ihnen und dem barfußlaufen machen.
Ich persönlich habe mich deswegen aber nicht wirklich zurückgehalten, nur beim einkaufen wurde ich erst von einer Mitarbeiterin und dann von einer Sicherheitsfrau im Einkaufszentrum darauf hingewiesen Schuhe anzuziehen.
Schade, dass die Leute dort das nicht so zu schätzen wissen, aber was man privat dort macht geht zum Glück niemanden was an