Ich bin seit mehr als 25 Jahren barfuß unterwegs. Davon seit mehr als 10 Jahren zu 99,99% dauerhaft. Ich denke selbst wenig bis kaum über das eigentliche Barfußlaufen nach. Es ist mein tägliches Brot geworden.
Nur wenn ich aus zwanghaften Gründen (Verletzung oder Aufforderung von Außen) kurzzeitig Schuhe anziehen muss, erlebe ich wie sehr ich das Leben ohne Schuhwerk benötige um mich wirklich wohl zu fühlen und welchen sehr starken Einfluss auf mein Leben hat.
Ich fühle mich in Schuhen sofort extrem unwohl. Mental eingeengt. Mein Füße wollen aus die Schuhe raus. Ich bekomme eine bedrückende Stimmung. Selbst meine extrem leichten, dünne und sehr luftige Beck Air fühlen sich sehr unbehaglich an. Vielleicht versteht einer was ich meine? es ist schwer zu beschreiben.
Wenn ich dann aus den Schuhen aus kann, ist das extrem befreiend und beruhigend. Anders kann ich es leider nicht beschreiben.
Seit ich Barfuß lebe, hat sich z.B. mein Selbstwertgefühl deutlich gesteigert. Ich bin gelassener und nehme vieles viel intensiver wahr. Ich bin auch Körperbewusster usw. Ich entscheide in Situationen bewusster und zielstrebiger. Ich würde sagen, ich lebe deutlich effizienter. Wer barfuß lebt, kann es vielleicht nach empfinden, was ich meine.
Barfuß zu sein ist für mich eine sehr große Lebensbereicherung und ist die Basis meiner Lebensqualität.
Laut einer meiner Ärzte, ist das keine Einbildung von mir. Es gibt wissenschaftliche Studien, da das was ich beschreibe, belegen. Wer barfuß läuft, ist in der Regel ausgeglichener und glücklicher. Das kann ich so unterschreiben.
Wie sind eure Erfahrungen? Das würde mich sehr interessieren.