Kritik an Rücksichtslosen Barfußläufern

Leserbrief im Barfußblog von @eva:

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Es kollidieren einfach verschiedene Themen:

Freiheit: solange es keinen anderen in seiner Freiheit einschränkt, sollte es okay sein.

Rücksicht: wenn es ein vertretbarer Aufwand ist und dadurch andere sich wohler fühlen, sollte man auch Mal auf seine Freiheit verzichten können.

Vieles davon ist Gefühl und wenig ist rein sachlich. Konventionen sind in der Gesellschaft durchaus nützlich, aber sie dürfen hinterfragt werden. Manches ist regelrecht unsachlich, wird aber stark verteidigt oder abgelehnt.

Schuhe/barfuß sind so etwas. Selten stellt es für andere ein echtes Problem dar. Manchmal aber schon. Meistens kann man barfuß gutes Benehmen zeigen und gepflegte Füße sind genauso wichtig wie gepflegte Schuhe. Beides gehört nicht auf eine Sitzfläche. Es ist aber auch kein sehr großes sachliches Problem, wenn man im Sterne Restaurant, der Kirche … Die Schuhe anzieht um ganz bewusst nicht aufzufallen. Anderseits ist es auch sachlich nicht unhygienischer oder anstößig, wenn man barfuß dort auftritt.

Ein bisschen weniger stur sein, auf beiden Seiten. Ein bisschen mehr leben lassen und ein bisschen mehr auf andere achten. Und nicht immer auf seinem Recht bestehen. Das wäre hilfreich.

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Hatte noch nie Probleme mit Füßen auf Gegenüber-Sitz (eigene oder fremde), wenn erstens genügend Sitzplätze frei sind und zweitens diese Füße sauber sind (also Schuhe aus und saubere, nicht schweißgetränkte Socken) oder was geeignetes untergelegt wird (Standardbeladung in meiner Cargohose: Mein kleines Handtuch, frei nach Hitchhiker’s Guide to the Galaxis). Mache ich auch nur, wenn meine Füße maximal „normaldreckig“ sind. Und ich frage auch, ob es jemand stört

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