Ich bin sehr kunstinteressiert und liebe Museen. In verschiedenen Ausstellungen habe ich immer wieder Frauen gesehen, die ganz selbstverständlich barfuß unterwegs waren. Es hat eine unglaubliche Ruhe und Souveränität ausgestrahlt, wie sie ohne Schuhe durch die Säle gewandelt sind…
Obwohl ich selbst noch einen kleinen Ruck brauche, um erste Schritte ohne Schuhe in einem Museum zu wagen, bewundere ich diese entspannte Art des Kunstgenusses sehr!
Mich würde daher interessieren: Was waren bisher eure schönsten Erlebnisse barfuß im Museum? Gab es vielleicht einen besonders tollen Moment mit dem Personal oder anderen Besuchern, der euch positiv in Erinnerung geblieben ist?
Bei einem Treffen in Köln wurde das Schokoladenmuseum barfuß besucht. Es musste zwar „nachgeholfen“ werden, aber die sehr freundliche Gästebetreuerin hat es uns ermöglicht.
Ich nehme an, das Museum in der Du besagte Dame gesehen hast, hat barfuß schlichtweg akzeptiert und besagte Dame hätte vermutlich auch Schuhe angezogen, wenn das Museumspersonal darauf Wert gelegt hätte.
Die Tatsache, dass sie offenbar nicht vom Personal daran gehindert wurde trug dazu bei, dass sie sich barfuß im Museum wohlfühlte.
Außerdem ergäben in einem konventionellen Museum (also keine Sonderformen wie Freilandmuseum) unangenehme Kommentare wie „Ist Ihnen nicht kalt?“, „Ekelhaft bei dem Straßendreck und Hundekot und den Glasscherben.“ keinen Sinn.
Barfuß im Museum ist also schlicht so unspektakulär wie barfuß im Schwimmbad.
Nur weil sie sich im Museum barfuß wohlfühlt, heißt das jetzt nicht, dass sie jetzt stundenlang bei kaltem Wetter barfuß durch die Stadt gehen würde und sich dort auch wohlfühlen würde.
Hallo allseits,
ich war kürzlich im Bluebrix (mit einem x, nicht der Klemmbausteinhersteller) in Straubing, Modellbahnanlagen in Spur G und H0 kucken, 5D Kino (da geht mir jetzt schon wie meiner Mutter und mir wird da drin schlecht…), den ganzen Tag drin, von der Öffnung bis zum runterfahren der Anlagenrechner, barfuß war kein Problem. ist jetzt nicht direkt Museum eher sowas wie indoor-Freizeitpark, aber da hat es auf jeden Fall gut geklappt.
Gruß Daniel
Ich war mehrmals barfuß auf der documenta in Kassel. Da gibt es jeweils etliche standorte und lange wege dazwischen, das empfinde ich barfuß als deutlich weniger ermüdend.
Leider gibt es auch museen mit schuhzwang laut hausordnung (Belvedere Wien). Aber zum glück gibt es genug andere, die kein problem haben.
Ich war schon in einigen Museen, barfuß natürlich. Bei meinen nächsten Berlin Aufenthalt, wie ich die Museeums-Insel erkunden. Da war große Baustelle in den letzen Jahren. Davor war es geschlossen, wegen Corona.
Meine Frau hat dieses Jahr ein Erb-Bild in ein Museum verliehen.
Dieses liegt im Verkehrshaus Luzern, und da werden wir dieses Jahr mal einen Besuch machen. Ich freue mich jetz schon riesig, das Verkehrshaus und das Museum barfuss zu erkunden.
Vor vielen jahren wurde ich im Pergamonmuseum barfuß nicht eingelassen. Ich weiß nicht wie die situation heute ist.
Zum thema „Verkehrshaus“: Ich war völlig problemlos barfuß im Südbahnmuseum Mürzzuschlag und im Heizhaus Strasshof. Das sind eisenbahnmuseen in ehemaligen bahnbetriebswerken mit ringlokschuppen bzw. instandhaltungshalle, untersuchungsgruben … hinsichtlich der barfußfreundlichkeit sicherlich grenzwertig für manche, am boden ist immer noch eine öl-ruß-mischung, die die sohlen temporär so färbt:
