Mein erster ganzer Tag barfuß in meiner Stadt

Es ist zwar komisch, dass es fast Oktober und dazu noch fast 30 Grad sind, doch dadurch habe ich nochmal die Gelegenheit gehabt aus meiner Komfortzone herauszukommen.
Schon nach dem Aufstehen habe ich mir fest vorgenommen heute unter keinen Umständen Schuhe anzuziehen. Und das obwohl ich in der Stadt zu tun hatte. Ich musste die Gartenabfälle aus unserem Schrebergarten zum hiesigen Bauhof bringen, also erstmal zum Garten, alles nach vorne zum Auto tragen, einladen und zum Bauhof düsen und danach noch das Auto aussagen gehen.
Ich habe stark mit mir selbst gehadert, ob ich das wirklich durchziehen soll, schließlich ist es helligter Tag und es ist was los in der Stadt, man könnte mich sehen.
Doch irgendwie kam mir der Gedanke heute richtig komisch vor. Dann sehen sie mich eben, na und? Selbst wenn es jemand bemerkt, die Reaktionen fallen doch immer recht positiv aus.
Also habe ich es gewagt, mit Schlappen in der Hand für das gute Gefühl bin ich überall barfuß gewesen. Meinen Eltern würde es sich nicht gefallen wenn sie es wüssten, aber ich bin auch barfuß gefahren, dass kann ich finde ich besser, als mit Schuhen.

Nachdem ich fertig war bin ich erst noch eine kleine Runde im Wald spazieren gewesen, dort bin ich einigen Leuten begegnet, ein paar davon haben mich ganz freundlich angesprochen und davon geschwärmt wie gesund das sei. Sogar einem guten bekannten bin ich begegnet, da er mich aber barfuß schon kennt war das nur halb so wild. War trotzdem etwas aufregend, ich weiß oft nicht so recht, wie ich mit der Verweunderung und den Fragen anderer umgehen soll.

Zuletzt habe ich mich sogar in eine kleine Tankstelle reingetraut. Ich wollte nur schnell reinhuschen und was kleines besorgen, daraus wurde aber nichts, weil die Kasse rumgespinnt hat. Das war heute das unangenehmste, weil sich nun Leute im Laden gesammelt haben, die ja allesamt sehen, dass ich barfuß bin und etwas sagen könnten.
Aber das ist nicht passiert. Ich hab mir nichts anmerken lassen und bin dann meines Weges gefangen.
Jetzt sitze ich glücklich und zufrieden an meinem Schreibtisch und plane den restlichen Abend. Wahrscheinlich gehts zu meinem Kumpel ein paar Häuser weiter, mal sehen wo es mich mit diesem tollen Gefühl, dass ich seit heute habe noch hintreibt.

(Hab die Bilder mal als kleine Dokumentation des Tages eingefügt hahaha)

Mal sehen, vielleicht ist es nächste Woche noch ein wenig warm und ich kann problemlos barfuß zur Uni :))

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Schöner Bericht, mach weiter so!:slightly_smiling_face:

Am Anfang hatte ich auch Angst vor den Reaktionen, aber sie sind fast immer positiv und neugierig.

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Schöner Bericht, also war doch halb so schlimm wie die dir das vorgestellt hast.
Wag dich ruhig gerne weiter und versuche auf deinen Körper zu hören. Ich habe Dank das recht waren Wetters meist Sandalen dabei, kann ich zur Not anziehen.

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Schön das du dich getraut hast. Barfußlaufen beginnt im Kopf. Wenn du es als ein ganz normaler Teil deines Lebens „Innerlich“ akzeptiert hast, wird es für das Natürlichste der Welt sein barfuß durch durch das Leben zu gehen.
In meinen Fall, hat mein komplettes Umfeld meine Barfüssigkeit vollkommen akzeptiert und sieht es als ganz normal an.
Wenn ich Mal mit Schuhen irgendwo auftauchen würde, würden mich die Leute fragend ansehen und sagen "Was ist mit dir los? Warum trägst du Schuhe?

Es dauert allerdings seine Zeit. Hab einfach Geduld mit dir selbst und deinem Umfeld. Der Rest kommt von ganz alleine.

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Was mir persönlich geholfen hat, mich von den Blicken anderer zu lösen, was der Gedanke, dass meine nackten Füsse wie Schuhe sind. Einfach nur natürliche Schuhe!

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Das sage ich auch, wenn ich aufs Barfußlaufen angesprochen werde:
Das sind meine Sommerschuhe.

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Ja, das kenne ich auch! Ich gehe barfuß und andere Leute in dick eingepackten Füßen erklären mir, dass barfuß so gesund sei! Witzig!

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