Gibt es etwas, dass euch am Barfusssein stört?

Hallo zusammen

Nach den Diskussionen mit den Toilettenbesuchen, wo sich die Mehrheit nicht den Spass verderben lässt, ist bei mir die Frage aufgekommen, ob es überhaupt etwas gibt, dass euch am Barfusssein stört?

Bei mir kommt erstmal nichts in den Sinn: Schliesslich laufe ich ja barfuss, weil sich jeder Schritt einzigartig anfühlt und ich jede Tätigkeit ausserhalb den eigenen vier Wänden viel interessanter und angenehmer empfinde. Es macht mir auch nichts aus, wenn die Sohlen schmutzig werde - im Gegenteil: für mich gehört das irgendwie dazu - und Zeit in das Waschen und Pflegen meiner Füsse investiere ich ganz gerne. Auch die kleinen Herausforderungen bei etwas anspruchsvolleren Untergründen oder extremen Temperaturen mag ich durchaus zu schätzen. In solchen Situationen bin ich quasi innerhalb und ausserhalb meiner Komfortzone zugleich! Nur wenn es kälter als 5 Grad ist oder bei einer anspruchsvolleren Wanderung absolviere ich meine Tagesausflüge in Schuhen, wo ich Gebrauch vom ursprünglichen Zweck von Schuhen mache (Schutz).

Gerade weil ich im Alltag immer noch die meiste Zeit beschuht herumlaufe, fällt mir doch noch etwas ein, was mich stört: Obwohl ich schnell gemerkt habe, dass meine Barfüssigkeit den meisten Leuten nicht auffällt, gibt es doch hin und wieder - gerade in kälteren Jahreszeiten - ein paar kritische Blicke. Inzwischen lasse ich mich dadurch nicht mehr weiter aus der Ruhe bringen, dennoch ist es etwas, was mich gegenüber dem beschuhten Zustand stört. Ich wünschte, barfuss würde immer und überall als normal wahrgenommen. Das ist auch der Grund, weshalb ich lediglich bei Tagesausflügen barfuss unterwegs bin, wo ich relativ anonym bin und nicht als „Stadtorginal“ wiedererkannt werde. Wäre es gesellschaftlich so akzeptiert wie inzwischen Tattoos etc., würde ich ohne zu zögern bereits ab heute Abend die Schuhe konsequent weglassen. Das ist leider nicht der Fall und so schätze ich, dass ich zumindest bei Tagesausflügen und im Urlaub so weit bin, dass ich mich barfuss rundum wohlfühle.

Beim wandern im wald stören mich lange geschotterte forststraßen ohne ausweichmöglichkeit. Deshalb nehme ich notsandalen mit, wenn ich weiß, dass so etwas kommt oder mir die gegend nicht bekannt ist.
In städten vereinzelte „Glasbruchviertel“, wo nachlässigkeit seitens der menschen mit mangelnder pflege seitens der stadt zusammenfällt.
Und was ich gar nicht leiden kann, sind die vereinzelten fälle von sicherheitspersonal, das seine eigenen regeln erfindet und mir standhaft den zutritt verwehrt, obwohl ich nicht gegen die buchstaben der hausordnung verstoße. Wenn ich vorher weiß, dass ich barfuß nicht willkommen bin, dann tue ich mir den aufwand erst gar nicht an, irgendwo hinzureisen.

Hallo allseits,

was mich etwas stört ist, das ich barfuß nicht die selbe Weggeschwindigkeit wie beschuht schaffe. Wenn ich barfuß zu schnell laufen versuche, scheuer ich mir Blasen in den Fußballen, und dann kann ich danach teils paar Tage nur noch Flip Flops. Auch begrenzt sich meine Reichweite. Mehr als so 25000 Schritte schaffe ich barfuß nicht. Für die meisten meiner derzeitigen Freizeitaktivitäten reicht das zwar, aber wenn ich mal wieder eine wie früher ehemalige Bahnstrecken auf voller Strecke ablaufen wollte, reichen meine Barfußfähigkeiten dazu noch nicht.

Gruß Daniel

Ich fühle mich ab ca. 20 Grad wohl, sofern ich mich in der Natur oder in einem gepflegten städtischen Umfeld befinde. Auf öffentlichen Toiletten bin
ich nicht barfuß. Im häuslichen Umfeld bin ich in der warmen Jahreszeit überwiegend barfuß,in meinem Kiez in Berlin Steglitz auch, das ist aber auch relativ gepflegt. In Geschäften nur selten, bei Arztbesuchen oder Behörden nie.
Liebe Grüße Carsten

Was mich stört?!?!? Dass diese Dreckssteinchen genau wissen, wo sie hinliegen müssen, damit ich beim Drauftappen „alle Engel singen höre“.

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Mich stört am Barfußlaufen eigentlich gar nichts, sonst würde ich es nicht machen. Ich freue mich über jeden Schritt, auch wenns mal ein wenig ungemütlicher wird. Aber eines könnte wirklich besser werden, die Akzeptanz der Menschen. Ich mag es wenn ich darauf angesprochen werde, mir macht es nichts (mehr) aus wenn geschaut wird. Aber akzeptiert sollte es werden. Ich rege mich über anderer Leute ihren "Mode"geschmack oder deren Kleidubg auch nicht auf, also lasst uns doch an den Füssen tragen was wir wollen. Eben nichts, und gut ist​:smiley::footprints:

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Nein, ansich nichts. Kommt auswärts natürlich auch immer auf unbekannte Bodenbeschaffenheiten an. Und daheim auch nichts da gibt es auch keine unbekannten Gefahrenherde.

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Nach 25 Jahren Barfuß-Leben, hat sich Mein Körper völlig daran angepasst. Bewusst, stört mich kaum noch etwas, außer: Rollsplitt im Winter!
Mit der Kälte komme ich klar, aber dieser verfluchte Rollsplitt. In Verbindung mit Salz und Feuchtigkeit, ist das ziemlich das Übelste was ich kenne als Barfüsser.
Dennoch schaffe ich es trotzdem komplett barfuß durch den Winter.

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… Rollsplitt: nicht nur im Winter. Es gibt Fußwege, wo auch jetzt im Juli spürbare Reste von Streugut liegen.

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