Morton Neurom... :/

Wollte Mal wissen wer damit Erfahrungen hat.

Ich habe schwache Symptome in beiden Füßen, rechts etwas stärker.

Beim Gehen und Laufen keine Probleme. Auch nicht wenn ich die Füße stark belaste. In Ruhe ist es manchmal leicht zu spüren.

Bei eher schwacher Belastung kann es aber kurze heftige Schmerzen geben. Typisch für Nervensachen. Die gefährlichste Bewegung ist, wenn ich den rechten Fuß leicht nach hinten Stelle und das Gewicht mehr auf dem linken Fuß ist. Und dann beuge ich mich leicht vor. Dann ist auf dem rechten Ballen eine leichte Zugkraft, also die Haut wird nur etwas verschoben unter dem Fuß, ohne Druck.

Es stagniert seit 2 Wochen auf dem Level. Dehnen mache ich täglich.

Scheiße (sorry), Sven, das klingt aber gar nicht gut. Bist du dir sicher, dass es ein Morton Neurom ist? Theoretisch sollte das durch Schuhetragen begünstigt werden, aber wir Barfüßer sind manchmal maßlos und übertreiben es vielleicht? Ich muss aber dazusagen, dass ich über die fördernden Bedingungen nichts weiß. Meine Angst ist immer eine sog. Marschfraktur. Ich hatte mehrmals das Gefühl, dass ich meine Füße zu stark belaste - v.a. auf sehr harten Böden -, und versuche dann, auf weichere Böden auszuweichen. Ob das irgendwie relevante Kausalfaktoren sind, weiß ich nicht. Soweit ich mich erinnern kann, hat oder hatte Dorothea ein Morton Neurom. Vielleicht kann sie sich hier einbringen? Gute Besserung!

Die Symptome sind eindeutig, allerdings nur schwach. Und seit 2 Wochen ist es nicht schlechter geworden.

Das hatte ich schon früher an den Armen ähnlich. Die Art von Schmerz ist definitiv ähnlich. Da war auch ein Nerv beleidigt. Das war allerdings viel heftiger.

Ich vermute, dass es daher kommt, weil meine Fahrrad Pedale sehr scharfe Kanten haben. Ich fahre zwar mit Leguanos, aber das ist ein starker Druck, der den Ballen belastet. Ich werde heute zum Radfahren andere Schuhe benutzen. Und ich werde nach anderen Pedalen suchen, wie sie hier andere schon empfohlen haben.

Es sind 5 Mal die Woche je zwei Mal 10km…

PS: ich würde es ja wohl nie übertreiben… :innocent:

Wenn Nerven beleidigt sind wie Du so schön sagst, dann hilft Magnesium. Nicht von heute auf morgen, aber es beruhigt die Nerven auf sanfte Art. Bei akuten Nervenschmerzen im Bewegungsapparat eignen sich Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Etericoxib. Auch hier: das ist kein Wirkstoff welcher unmittelbar die Synapsen lähmt sondern ein entzündungshemmender Wirkstoff mit einer Art Depotfunktion und sollte mehrere Tage eingenommen werden. Problem: ohne Besuch bei den Checklisten-Aushakern im weißen Kittel, die Dir von Berufswegen keinen Glauben schenken, bekommst Du kein Präparat.

Hallo Sven,

ja, hab ich. Habe vor einigen Jahren die ganze Tour durchgemacht. Hausarzt, Neurologe, Facharzt für Füße im Krankenhaus… Ergebnis: Morton, Therapie: Einlagen. Kann ich natürlich als Ganzjahres Barfuß Geher nichts mit anfangen. Ich lebe damit (leichte Symptome im linken Fuß (Zehenballen). Ist nicht schlimmer geworden, eher etwas besser mit der Zeit… oder ich hab mich daran gewöhnt.

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Das sehe ich auch so. Einlagen und Schuhe sind genau, was ich nicht will.
Ich vermute jetzt erst einmal, dass das Radfahren auf den Zacken-Pedalen, dazu beiträgt. Hab’ mir die Barfuß-Pedale jetzt bestellt. Solange fahre ich Rad mit richtigen Schuhen, weil das tatsächlich eher unangenehm mit den Leguanos war.

Meine aktuellen Pedale. Barfuß geht das absolut nicht.


(Quelle 1 Paar Trekking MTB Pedale silber Fahrradpedale rutschfest Pedale Fahrrad | eBay)

Beim Wandern, Gehen, Laufen, habe ich keine Probleme und es fühlt sich auch danach nicht falscher an.

Ich bin jetzt zwei Tage mit Schuhen Rad gefahren, die eine feste Sohle haben. Es scheint als würde es tatsächlich etwas weniger Probleme machen.

Allerdings brauchen Nerven lange um sich zu beruhigen. Das wird mich vermutlich noch eine Weile beschäftigen.

Magnesium, Etoricoxib

Oder Eszet-Schnitten?

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Nein, es ist zum Glück nicht so stark und da mache ich erst Mal keinen Aufriss. Es scheint vom Radfahren mit Barfußschuhen auf ungeeigneten Pedalen zu kommen. Gehen ist problemlos. Es gibt nur einige eher statische Positionen, die Reinschießen können.

Neue Pedale sind bestellt.

DAS ist ein guter Vorschlag. Da würde ich allerdings zu den eszet-forte greifen:

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Nee, ich muss sagen, dass ich mich mit den Zartbitter-Platten nicht anfreunden kann. Ich glaube, es wäre geradezu blasphemisch im Zusammenhang mit Eszet-Schnitten überhaupt von Schokolade zu sprechen. Daher fahre ich mit der „Vollmilch“ konsequent und gut :wink:

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Ich habe jetzt einige Tage die „guten Laufschuhe“ von Adidas zum Radfahren benutzt und die Symptome sind deutlich weniger geworden. Also war meine Vermutung bezüglich der Ursache wohl richtig. Die Sohle dieser Schuhe ist unter den Zehen und dem Ballen schon so dick, dass ich von den Pedalen nichts spüre.

Ich musste allerdings die Adidas Einlage (was eben dabei ist) herausnehmen, weil ich da sonst nicht mehr reingepasst habe. Das war so eng, gefühlt, dass ich das Gefühl hatte, der Fuß würde regelrecht plattgedrückt.

Die neuen Pedale kommen hoffentlich nächste Woche. Und auch wenn meine Frau das nicht gut findet, werde ich barfuß Radfahren testen.

Da muss meine Frau auch durch…
Objektiv betrachtet, haben die besorgten besseren Hälften ja Recht.
Es gibt wirklich zwei Stellen mehr am Körper, die beim Fahrradfahren ungeschützt sind.
Wenn wir wirklich mal mit dem Gesicht bremsen müssen, was hoffentlich nie passiert, werden unsere Füße aber nicht das größte Problem sein.
(Die gerne angeführten „Füße in den Speichen“ sind mir allerdings - damals noch mit Schuhen - wirklich mal passiert. Da war ich noch jünger und temperamentvoller…)

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Ich fahre nicht so, dass das mit den Füßen in den Speichen ein Ding wäre. Aber natürlich sind Ausweichmanöver manchmal riskant und die Gefahr Haut auf dem Asphalt abzureiben ist real. Wo ich Handschuhe brauche, werde ich vermutlich auch Schuhe brauchen. Also wenn es wieder kalt wird.

Ich werde es testen und vermutlich ein Risiko in Kauf nehmen.

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Allerdings liegt der Schmelzpunkt von Vollmilch deutlich niedriger - das kann im Sommer zu Problemen führen.
Ansonsten machen sie die Abmessungen durchaus geeignet als „Dämmplatten“…

Dämmplatten für‘s Puppenhaus?

Für die Pedale ! (Besser - und auf Dauer günstiger - ist natürlich natürliche Lederhaut !) :wink:

Die Pedale sind da… Ich berichte.

Zunächst einmal die Montage: einfach!

Die Demontage der alten Pedale dagegen war ein extremer Krampf. Das rechte, mit Rechtsgewinde, hat erst Mal das billige Werkzeug verbogen. Mit einem vernünftigen Schlüssel ging es dann.

Das linke, mit Linksgewinde, hat den 15er Schlüssel ignoriert und der Sechskant hat runde Ecken bekommen. Letztlich abgeflext und auf der Standbohrmaschine so lange aufgebohrt, bis ich das Gewinde rausbekommen habe.

Erste Fahrt war noch ungewohnt. Die Oberfläche ist sehr rau und rutschfest. Das ist ja auch gut so. Allerdings ist es nicht ganz einfach die richtige Position zu finden. Die Pedale sind von der Fläche her schon Recht groß, aber den ganzen Ballen und den großen Zeh bekomme ich nur schwierig gleichzeitig drauf. Die rutschfeste Oberfläche erschwert es auch kleinere Korrekturen an der Position zu machen. Ich schätze, man gewöhnt sich dran.

Keine Gefahr abzurutschen und kein unangehmer Druck auf den Fuß. Den Fahrtwind an der Sohle zu spüren ist ungewohnt.

Die Symptome in den Füßen sind deutlich weniger geworden inzwischen, aber noch nicht völlig weg.

Bei mir hat es geholfen das Gewinde zunächst mit Kriechöl einzusprühen und dann, nach entsprechender Einwirkzeit, mit Kältespray auf die Pedalachse, evtl. sogar noch zeitgleich den Kurbelarm erwärmen.

Mit ungeduldiger Gewalt habe ich mir mal das Gewinde vom Kettenblatt durch den Abzieher versaut - blöd ist halt die Kombi Alu/Stahl, Stahl ist halt im Zweifelsfall immer härter …

Ja, und die alten Pedale waren viele Jahre da drauf. Kriechöl kam eh zum Einsatz …

So sah das nach dem Ausbohren aus … Das Gewinde im Kurbelarm hat überlebt. Das wäre sonst richtig Mist gewesen.

Hast Du das freihändig so gerade ausgebohrt bekommen?
Chapeau!