Ich bin dein Nemesis: Betonsteinpflaster

Ein neuer beitrag in dieser reihe. Heute mit einer art pflastersteine die aber auf großem abstand gesetzt wurden (→ Versickerungsfähige Verkehrsfläche). Da muss man immer sehen dass man zwei gleichzeitig ‚greift‘ um nicht in den zwischenraum zu rutschen. Höchst gewöhnungsbedürftig aber auch gutes training.

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Sieht aus wie Rasengittersteine, die ohne den boden völlig zu versiegeln trotzdem noch eine gewisse befahrbarkeit bieten, etwa im parkplatzbau. Die Noppen machen den boden extra holprig zum befahren und begehen, aber vielleicht weniger rutschig auf rampen. Wenn dann mit erde angefüllt und gras gesät wird, ragen nur noch die noppen aus dem boden.
Beispiel:

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Sieht interessant. Ich kann mir vorstellen, wie es sich anfühlt, darauf barfuß zu gehen. Es ist aber weniger ein Weg als eine Befestigung für Uferstreifen, oder?

Es ist ein weg in einem park, aber der weg führt tatsächlich ans wasser…

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Nachreichung: so sah die gleiche stelle im winter aus

Meine Nemesis bleiben Schotter und Kieselwege, weder 10 Wochen (wie bei der aus dem Video) noch 1 Jahr ändern da für mich was an der Schmerzhaftigkeit. Solche Flächen werden bei meinem Gewicht wohl nie zum Genuss werden, und mehr als wenige Schritte drauf wage ich auch net:

Meine Wanderungen auf ehemaligen Bahnstrecken werde ich damit immer zumindest in FlipFlops machen müssen, wenn schon Parkwegen keine echte Besserung eintritt, wie dann erst bei groben Bahnschotter?
Gruß Daniel

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Hallo Daniel,

ein Genuss ist das Barfußgehen auf Schotter wirklich nicht, weder für mich noch für andere Barfüßerinnen und Barfüßer, die ich kenne. Das einigermaßen erreichbare Ziel ist, es etwas zu trainieren und dann kürzere Strecken „durchzuhalten“. Ich persönlich finde groben Schotter wie auf Bahnstrecken (natürlich nur stillgelegte, auf aktive gehe ich nicht) erträglicher als die kleinen, spitzen Steinchen, die sich in die Sohlen bohren und im ungünstigen Fall auch noch hängen bleiben.
Herzliche Grüße,
Peter

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Ich würde zwar nicht sagen ich liebe es wenn der Boden so rauh und steinig ist wie möglich, doch ich bevorzuge solche Untergründe. Es stärkt die Widerstandfähigkeit ungemein.
Ich war erst wieder im Wald joggen auf steinigen Schotterweg. Früher hätte ich „erdulden“ müssen. Jetzt fühlt es sich „normal“ und manchmal sogar gut an. Doch es hat lange gedauert, bis sich meine Füße daran angepasst haben. Es ist erstaunlich wie sich der Körper anpassen kann.

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Zum thema spitze steine verlinke ich ein anderes Nemesis-thema:

Steinige wege sind für mich mittlerweile überhaupt kein problem mehr. Zuerst tat es weh und war nur für kurze zeit auszuhalten. Danach tat es zwar nicht mehr weh, war aber über längere zeit ermüdend. Jetzt ist gewöhnlicher schotter für mir noch nicht mal mehr ermüdend und auch längere spaziergänge sind möglich.



Im letzen bild ist eine krasse steigung dabei und der boden ist lehmig, so dass die steine instabil sind und leicht rutschen, insbesondere nach regen. Dadurch geben aber die anforderungen an die motorik ein gutes training ab.

EDIT: siehe auch diese verwandte themen →
Hat da jemand schotter gesagt?
Der freundliche professor von der Rewild-Uni sagt: Bloß nicht barfuß gehen!

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Ich war letztes Jahr auf Kreta in den Bergen. In 2 Monaten sind wir wieder. Ich möchte unbedingt dort wieder barfuß wandern. Dafür laufe ich regelmäßig auf möglichst steinige Wege und Terrain um auf Kreta komplett barfuß mich bewegen zu können ohne auf Notschuhe zurückgegreifen zu müssen. Beim letzten Mal waren nach ca. 3 Stunden meine Füße so ermüdet, dass ich meine Notschuhe einige Stunden tragen musste, damit sie sich erholen konnten. [Kourtaliotiko Schlucht auf Kreta]
Die Wege in den Bergen sind sehr steinig.

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schlimmer geht immer

Naja, mal sehen ob sich, wenn ich barfuß hoffentlich paar Jahr(zehnt)e durchalte was tut, aber Plattfüße, 120kg Lebengewicht und Diabetes sind nicht die beste Startbasis… Ich denke, ich werde mich da insgesamt mit weniger zufrieden geben müssen.

Gruß Daniel

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Das hört sich an als ob du auf schwierigkeitsgrad „hard mode“ laufen müsstest. Um so wichtiger im training zu bleiben!

an CSBF

Naja ich fürchte, das das dann sogar eher kontraproduktiv ist. In mein normales Leben kann ich üblicherweise eh schon nicht soviel Schritte packen, wenn ich an normalen Arbeitstagen auf 3000-4000 Schritte komme, ist es viel, ich schaff schon heute die 10 000 Schritte nur an freien Tagen. Heißt: Die meiste Zeit wo ich was laufe, ist es kein Selbstzweck, sondern ich muss auch irgedwie rechtzeitig ankommen, um Anschlüsse zu erwischen (bin kein Autofahrer). Wenn ich täglich die Folterstrecken in meinem Arbeitswege packen würde, dann bleibt halt kaum noch Lebenszeit. Weil die Folterstrecken kann ich wenn dann nur extrem langsam gehen, da halbiert bis viertelt sich meine Geschwindigkeit. Das weit entfernteste Stellwerk (wo ich auch am häufigsten bin) ist so 1 1/4 Stunden Tür zu Tür einfach, die Schichtzeiten vareieren je nach Schicht zwischen 4, 9, 11 und 12 Stunden, und durch das Schichtmuster, z.B werktags Spätschicht (10:30-19:30) nächster Tag die Früh (6:30-10:30) und die Nachtschicht (19:03-06:30) am selben Tag sind, bedeutet das, das ich nach den meisten Schichten eben nicht sagen kann, OK, dann brauche ich halt am Heimweg deutlich länger und lauf z.B durch den Bauerwald statt auf den parallelen Straßen, weil das geht dann von Schlaf vor der nächsten Schicht ab.

In prinzip kann ich nur hoffen, dass das wenige was geht, trotzdem im Laufe der Zeit als Kollateralnutzen mir irgednwann auch die Folterstrecken ermöglicht, aber wenn nicht, kann ich es nicht künstlich herbeiführen.

Wobei ich trotzdem neugierig wäre, @Peter und @JayBarefoot haben ja erwähnt, das es lange dauert. Mich würde mal interessieren, wie lange es konkret gedauert hat, nicht das ich erwarte, das es bei mir in der selben Zeit geht, wahrscheinlich brauch ich mindestens die doppelte, aber im Moment würde ich, wenn ich schätzen müsste auf 10 Jahre + x tippen.

Und was auch noch interessant wäre ist, wie hoch jeweils der Stadtanteil bei euren Barfußstrecken ist, weil nach allem was ich so im Forum gelesen habem schmiergelt Stadtboden ja evtl Schichten an der Sohle auch recht schnell runter, sodass der Aufbau eienr dickeren Sohle wenn ich rein auf Stadtböden unterweg bin ggf noch langsamer sein könnte. Für die Vergleichbarkeit wäre das interessant

Gruß Daniel

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Meine steinchentoleranz hat sich etwa 1 jahr deutlich verbessert und nach etwa 3 jahren ein plateau erreicht.

Ich würde sagen man kann doch das eine tun ohne das andere zu lassen?

Auf dem weg zur arbeit vielleicht für 1 minute oder 100 meter die schuhe weglassen. Vielleicht sind nach einiger zeit ja schon 2 minuten drin?

Und wenn nicht dann bleibt es eben bei einer minute, aber dadurch wird dann immerhin sichergestellt, dass es in 5 jahren nicht plötzlich 0 minuten sind!

Jedes einzelne mal immer nur ein bisschen über die komfort zone hinaus – genauso hab ich mich auch gesteigert. Es ist wie im fitnessstudio: Jedes mal ein bisschen spitzere steine oder ein bisschen kältere temperaturen, und dazwichen zeit für erholung damit der körper den übungsreiz verarbeiten kann.

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@CSBF

Die Arbeitswege mache ich ja barfuß. Nur das Problem ist, die Problemstrecken muss ich entweder ganz bewältigen oder ganz umgehen, weil der gepflasterte Weg führt eben nicht dem steinigen entlang, das ich sagen kann Tag für Tag ein Meter mehr auf Folterboden. Entwerder ich halte den Bauernwald aus zu durchqueren, dann könnte ich wie zu beschuhten zeiten diesen Weg nehmen, oder ich muss ihn umgehen, wenn ich vermeiden will, ständig wieder die Notschuhe auspacken zu müssen. Drum hätte ich ja die Hoffnung, das auch die Nicht-Folterwege langfristig helfen, irgendwann auch die Folterstrecken gehen zu können. Falls nicht, hab ich halt Pech.

Gruß Daniel

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Das ist genau die richtige Strategie. Es ist ähnlich wie im Fitnessstudio. Man startet langsam mit leichten Gewichten. Steigert sich langsam aber beständig.
Das Wichtigeste: Die Wiederholung. Wer einmal im Monat ins Fitness geht, wird sich nicht steigern. 2 bis 3 mal in der Woche sieht die Sache schon ganz anders aus.

Genau so ist es mit bem Barfußlaufen. Wer nur alle paar Wochen, nur auf der Wiese bei Schönwetter barfuß läuft für 20 Minuten, wird sein Level nicht steigern.

Langsam und beständig habe ich meine Füße trainiert. Ich brauche inzwischen auch (fast so gut wie nie) Notschuhe. Ich kann beinahe auf jeden Terrain und Wetter barfuß mich bewegen, Sommer wie Winter.

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Eher unwahrscheinlich. Ohne trainingsreiz kein wachstum. Das wäre wie im fitnessstudio, immer bei 50 kg zu bleiben und die hoffnung zu haben irgendwann auf magische weise 80 kg zu schaffen. Das geht nur durch konsistente steigerung: 55 kg, 60 kg, 65 kg, etc. Immer warten bis die neue stufe leicht geht, dann eine stufe höher.

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